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Aufklärung über den Fall Galilei
Immer wieder wird Galileo Galilei als typisches Opfer grausamer Gewissensfolter, theologischer Engstirnigkeit und kirchlichen Terrors vorgeführt. Walter Kardinal Brandmüller als Kirchenhistoriker und Experte für die Galilei-Forschung nimmt in dem vorliegenden Werk die gesamte wissenschaftliche Forschung der jüngsten Vergangenheit auf.
Dabei geht es ihm nicht um die Schönfärbung dunkler Seiten der Kirchenge-schichte, sehr wohl aber um ihre Aufhellung im Sinne eines vertieften historischen Verständnisses.
»Nicht die eigentliche Geschichte, sondern die künstlerische Rezeption der Vergangenheit prägt die kulturelle Erinnerung. In diesem Fall hatte Bertolt Brechts Drama Leben des Galilei (1939) eine größere Wirkmächtigkeit als die Akten der Inquisition. Brecht stand als Linker in der Tradition der Aufklärer: Der in Konkurrenz zum Glauben stehende Galilei als Vertreter der >Vernunft< mußte zum Helden stilisiert werden. Daß ausgerechnet eine Schlüsselstelle des Theaterstücks, nämlich der herabfallende Stein, ironischerweise ein Schwachpunkt von Galileis Studien war - bis zuletzt hatte er keine stichhaltige Theorie für die Gravitation, was ihm zum Verhängnis wurde -, wußte Brecht offenbar nicht.
Hier knüpft das Buch Der Fall Galilei und die Kirche von Walter Kardinal Brandmüller an [...].
Dabei räumt Brandmüller schon auf den ersten Seiten mit den bekanntesten Märtyrerlegenden um den pisanischen Naturwissenschaftler auf [...].
Nebenbei entkräftet Brandmüller weitere schwarze Legenden, etwa die, daß die Jesuiten die eigentlichen Gegner Galileis waren, daß die katholische Wissenschaft jener in protestantischen Ländern nachstand oder daß der Prozeß ein Beleg für die Irrtümer des katholischen Lehramts sei.« Marco Gallina, Historiker und Publizist
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