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Das Straflagersystem der Unterdrückung und Entmenschlichung
Am 28. Dezember 1973 erschien Alexander Solschenizyns monumentales Werk Der Archipel GULAG. Schon als Gulag-Häftling beschloss Solschenizyn, vom System des Straflager-Archipels zu berichten, eine Chronik der Ereignisse zu verfassen und das Leben der Gefangenen und ihrer Bewacher zu schildern. So beschreibt Solschenizyn aus eigener, furchtbarer Erfahrung den Terror der sowjetischen Straflager des Gulag – mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers. Sein Tatsachenbericht zeigt nicht nur die Sowjetunion als Diktatur, sondern entreißt auch dem Kommunismus die Maske der Menschlichkeit.
In Russland erschien Solschenizyns Buch erst 1990 – am Ende des sich auflösenden Sowjetimperiums. Heute würdigt der russische Staat das Andenken Solschenizyns. Kremlchef Wladimir Putin ließ Der Archipel GULAG 2009 zur Schullektüre machen.
Das Thema dieses erschütternden Dokuments ist von beklemmender Aktualität. Nach Meinung vieler besteht das System der Straf- und Arbeitslager fort, obwohl die Behörde, die dem Gulag den Namen gab, nach Stalins Tod 1953 aufgelöst wurde.
Wäre es irgendeiner Nation möglich, die bitteren Erfahrungen einer anderen durch die Lektüre eines Buches mitzuerleiden, so würde ihre Zukunft gewiss viel heller sein, weil viel Unglück und viele Fehler durch rechtzeitige Einsicht vermieden werden könnten. Doch jedermann ist der verhängnisvollen Meinung: Derartiges könnte bei uns nie vorkommen!
Dennoch sind die Torturen des zwanzigsten Jahrhunderts überall auf der Welt denkbar.
Ich habe allerdings die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Menschen, dass alle Völker vom Schicksal anderer zu lernen bereit sind, um nicht das gleiche erdulden zu müssen. Deshalb habe ich Professor Ericsons Vorschlag begrüßt, eine einbändige Fassung des Archipel GULAG herzustellen, um allen denjenigen die Lektüre zu erleichtern, die in unserer hektischen Gegenwart nicht die Zeit finden würden, das gesamte dreibändige Werk zu lesen.
Ich danke Edward E. Ericson für seine Initiative, vor allem aber für das bei der schwierigen Kürzungsarbeit bewiesene sprachliche und sachliche Einfühlungsvermögen.« Alexander Solschenizyn aus dem Geleitwort
Buchempfehlung von Jordan Peterson
»All jenen gewidmet, denen nicht genug Leben war, über dies zu erzählen.«
Alexander Solschenizyn
»Ein Jahrhundertbuch traumatischer Erfahrung.«
Helen von Ssachno, Süddeutsche Zeitung
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