Wie der gescheiterte Hitler-Putsch von 1923 ungewollt die Weimarer Demokratie rettete
Im Herbst 1923 ist die junge Demokratie in Deutschland von außen und innen bedroht. Der passive Widerstand gegen die Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich und Belgien musste abgebrochen werden, die Hyperinflation hat das Land fest im Griff und die politische Lage ist instabil. Linke und rechte Extremisten versuchen, diese dramatische Situation auszunutzen und die Macht an sich zu reißen.
- 8. November 1923: Adolf Hitler verkündet im Münchner Bürgerbräukeller die Errichtung einer Diktatur in Deutschland und Bayern
- Falsche Rechnung: Hitler rechnet mit der Unterstützung der rechtskonservativen Eliten um Kahr, Lossow und Seißer
- Eigener Staatsstreich: die drei Inhaber der realen Macht bereiten gemeinsam mit Kräften in Berlin einen anderen Umsturz vor
- Dilettantischer Akt: Hitler wird von den eigenen Anhängern zur Aktion getrieben und scheitert kläglich
Doch der Putschversuch verhindert den geplanten Staatsstreich der Eliten, und so stellt sich die Frage: Hat Hitler ungewollt am 8. und 9. November die wankende Demokratie der Weimarer Republik gerettet? Armin Fuhrer zeichnet in einer Mischung aus spannender historischer Reportage und Analyse die Entwicklung zum Hitler-Putsch und die Ereignisse jener beiden Tage nach.
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Gebunden, 340 Seiten