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Wie ich meine Zeitung verlor

Meinhardt, Birk

Ein Jahrebuch

(5)

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Verlag: Das Neue Berlin

Lieferstatus: lieferbar innerhalb 2-3 Tagen

Artikelnummer: A6903381

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Wie ich meine Zeitung verlor

Er ist jung und eifrig. Er ist stolz auf sich und auf die große Zeitung, bei der er arbeiten darf. Er genießt es, die Dinge kühl und gegebenenfalls scharf niederschreiben zu dürfen, er genießt es umso mehr, da es in seinem vorherigen journalistischen Leben nicht möglich war; er ist der erste Ostler in der Redaktion. Zunächst arbeitet er im Sportressort, dann als Reporter. Über Jahre geschieht und gelingt alles wie selbstverständlich, weit ist diese Welt hier und offen - bis das Vorherige, das Bedrängende von Neuem aufscheint, in eleganterer Form, mit dramatischen Folgen ... »Immer heißt es, wir müssen uns unsere Geschichten erzählen, von Ost nach West und zurück, aber wenn man's tut, und es ist ja schon eine riesige Entblößung, es zu tun, dann wird abgewunken und gesagt, lass doch dein Moralisieren.«
Seine Geschichte führt auch zu der Frage, die sich vielen Lesern bei der Zeitungslektüre stellt: Was denken sich Reporter und Kommentatoren eigentlich bei dem, was sie schreiben? Machen sie routiniert ihren Job, verfolgen sie ein höheres Ziel, sind Ehrgeiz oder Gefallsucht, Recherchelust und Aufdeckungsfreude im Spiel? Ist das von Aufklärungsfuror oder von Interessen, ist es von Vernunft oder der Meinung des Chefredakteurs geleitet? Aus diesen Fragen und Zweifeln speist sich ein seit Jahren wachsendes Misstrauen gegen die Presse, das sich in wütenden Protesten, in rechten Propagandalosungen, in dumpfen Ressentiments ebenso wie in scharfsinniger Kritik und nüchternen wissenschaftlichen Analysen niederschlägt. Wie aber reflektieren die betroffenen Journalisten das fragil gewordene Verhältnis zu ihren Lesern, zu den Strukturen, in denen sie arbeiten, zu ihren Arbeitgebern, zum Ethos ihres Berufs?
Birk Meinhardt, der lange für eine Tageszeitung gearbeitet hat, gehört zu den wenigen, die sich einer genauen Selbstbefragung unterzogen haben und ihre Position auf dem brüchigen Pflaster des Medienbetriebs zu orten versuchen. Seine Geschichte ist die eines leidenschaftlichen Journalisten, der als erster Ostler in der Redaktion eines angesehenen Blattes arbeitet und lange blind bleibt für die Widerstände, auf die seine Arbeit zunehmend trifft. Es ist die Geschichte einer Ernüchterung und - schließlich - einer Entzweiung. Er hat sie aufgeschrieben und stellt sie in die aufgeregten Diskussionen auf dem Feld, wo um Meinungsfreiheit ge- und die vermeintliche »Lügenpresse« bekämpft wird. Ist er ein Held der Pressefreiheit, ein Nestbeschmutzer, ein Ankläger, oder ist er einfach nur überempfindlich?

Eigenschaften


Verlag / Herausgeber: Das Neue Berlin

ISBN-13: 9783360013620

ISBN-10: 336001362X

Dateityp: Klappenbroschur

Erscheinungsdatum: 26.06.2020

Produktform: Softcover

Auflage: 3. Aufl.

Seiten: 144 Seiten

Gewicht: 240 Gramm

Größe (LxBxH): 21.10 14.10 1.50 cm

15,00

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Produktbewertungen zu "Wie ich meine Zeitung verlor"
Das sagen unsere Kunden über uns:

5.0 / 5.0

Comrades

Ein großartiges Buch - leider (etwas) totgeschwiegen in den örtlichen Buchhandlungen. Warum wohl ?

15.08.2020

Verifizierte Bewertung

5.0 / 5.0

Tista

Oh wie wahr! Mein Mitgefühl und meine Hochachtung. Eingängiger Stil. Schnell gelesen und schon weitergegeben.

13.08.2020

Verifizierte Bewertung

5.0 / 5.0

greazy

Persönliche Erlebnisse eines Journalisten werden mit den reflektierten Folgen auf das Verantwortungsbewustsein eines ehrlichen ehemaligen DDR-Journalisten offen gelegt. Sehr empfehlenswert zu lesen. Am Ende ist man enttäuscht, dass das Buch schon zu Ende ist.

13.08.2020

Verifizierte Bewertung

3.0 / 5.0

Holzfäller

Dazu kann ich noch gar nichts sagen; habe das Buch erst vorgestern erhalten und noch nicht gelesen!

Kommentar des Betreibers:
Sehr geehrter Herr Rossel, wir bedauern, dass Sie das Buch verspätet erhalten haben. Die zeitnahe Zustellung ist in der aktuellen Situation und den damit verbundenen deutlich gestiegenen Bestelleingängen eine stete Herausforderung, der wir uns im Sinne unserer Kunden gerne stellen. Wir geloben Besserung und wünschen Ihnen trotzdem viel Spaß bei der Lektüre - Ihr Team vom KOPP - Verlag

13.08.2020

Verifizierte Bewertung

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