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»Versailles - das ist heute unter Historikern nahezu einhellige Meinung - war schicksalhaft für Deutschland. Mit dem demütigenden und ruinösen Vertrag von Versailles, der Hitler zur Macht verhalf, begann der Untergang des Deutschen Reiches. Die Militärführung hatte, vertrauend auf den 14-Punkte-Plan des amerikanischen Präsidenten Wilson, der einen >gerechten Frieden< versprach, nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 sämtliche Waffen an die Alliierten abgegeben und sich damit auf Gedeih und Verderb in die Hände der Siegermächte begeben. Der französische Marschall Ferdinand Foch triumphierte, jetzt sei Deutschland den Siegern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Erpressung und Drohungen, in Deutschland einzumarschieren, hatten zur Folge, dass den Vertretern des Deutschen Reiches nichts anderes übrig blieb, als am 28. Juni 1919 den Versailler Vertrag mit seinen übermäßig harten Bedingungen (unter Protest) zu unterschreiben und damit die Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu bestätigen.

Willy Wimmer: >Ohne ausländisches Geld wäre Adolf Hitler nicht möglich gewesen.<

Willy Wimmer, ehemaliger Vizepräsident der KSZE/OSZE, nimmt hier die Gelegenheit wahr, seinen umfangreichen Fundus an Erfahrungen und Wissen über historische Entwicklungen und Zusammenhänge auszubreiten. Ein beeindruckender Schatz, der nur noch wenigen politisch denkenden Zeitgenossen zur Verfügung steht und der vieles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Seine Ausführungen zu Versailles und der »deutschen Kriegsschuld« werden sicherlich von manchen Historikern als Geschichtsrevisionismus abgetan werden, aber Wimmer beruft sich auf Fakten, er polemisiert nicht, beantwortet die Fragen Sosnowskis sachlich und trotz der Brisanz eher zurückhaltend. Heute seien wir, so meint er, wieder bei demselben rechtlichen Zustand wie bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges angekommen - das mache >den zivilisatorischen Verlust, den wir heute haben, deutlich<.« Wolfgang Bittner

Preis: 21,90 €

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Alexander Sosnowski, Willy Wimmer

Und immer wieder Versailles

Gebunden, 210 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Artikelnummer : 131079
ISBN-13: 9783943007237

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»Versailles - das ist heute unter Historikern nahezu einhellige Meinung - war schicksalhaft für Deutschland. Mit dem demütigenden und ruinösen Vertrag von Versailles, der Hitler zur Macht verhalf, begann der Untergang des Deutschen Reiches. Die Militärführung hatte, vertrauend auf den 14-Punkte-Plan des amerikanischen Präsidenten Wilson, der einen >gerechten Frieden< versprach, nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 sämtliche Waffen an die Alliierten abgegeben und sich damit auf Gedeih und Verderb in die Hände der Siegermächte begeben. Der französische Marschall Ferdinand Foch triumphierte, jetzt sei Deutschland den Siegern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Erpressung und Drohungen, in Deutschland einzumarschieren, hatten zur Folge, dass den Vertretern des Deutschen Reiches nichts anderes übrig blieb, als am 28. Juni 1919 den Versailler Vertrag mit seinen übermäßig harten Bedingungen (unter Protest) zu unterschreiben und damit die Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu bestätigen.

Willy Wimmer: >Ohne ausländisches Geld wäre Adolf Hitler nicht möglich gewesen.<

Willy Wimmer, ehemaliger Vizepräsident der KSZE/OSZE, nimmt hier die Gelegenheit wahr, seinen umfangreichen Fundus an Erfahrungen und Wissen über historische Entwicklungen und Zusammenhänge auszubreiten. Ein beeindruckender Schatz, der nur noch wenigen politisch denkenden Zeitgenossen zur Verfügung steht und der vieles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Seine Ausführungen zu Versailles und der »deutschen Kriegsschuld« werden sicherlich von manchen Historikern als Geschichtsrevisionismus abgetan werden, aber Wimmer beruft sich auf Fakten, er polemisiert nicht, beantwortet die Fragen Sosnowskis sachlich und trotz der Brisanz eher zurückhaltend. Heute seien wir, so meint er, wieder bei demselben rechtlichen Zustand wie bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges angekommen - das mache >den zivilisatorischen Verlust, den wir heute haben, deutlich<.« Wolfgang Bittner




Letzte Aktualisierung am 21.08.2019 um 08:32

* frühere Preisbindung aufgehoben

**Sonderausgabe in anderer Ausstattung

*** früherer gebundener Ladenpreis

**** Mängelexemplar