Was Sarrazin zum Euro sagt
Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin meldet sich nach seinem Sensationserfolg von Deutschland schafft sich ab jetzt erneut mit einem provokanten Buch zurück: Europa braucht den Euro nicht.
Dass Sarrazin den Mut hat, Tabus zu brechen und Dinge auszusprechen, die andere nicht zu sagen wagen, dürfte sich in der Zwischenzeit herumgesprochen haben. Sein neues Buch ist ein Frontalangriff auf die deutsche und europäische Währungspolitik. Sarrazin zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße.
»Der Euro und die Europäische Währungsunion sind in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko.« Helmut Kohl
»Der Euro ist ein riesiger Erfolg.« Theo Waigel
»Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.« Angela Merkel
»Es liegt überhaupt kein Grund vor, von einer Krise des Euro zu reden.« Helmut Schmidt
»Der Euro ist kein Teuro. Er ist genau so hart wie die D-Mark.« Hans Eichel
»Der Euro beruht auf derselben Art von Stabilität wie die Mark. Dafür haben wir mit dem Stabilitätspakt gesorgt.« Romano Prodi
»Ihr könnt darauf vertrauen, dass der Euro eine stabile Währung sein wird. Das funktioniert.« Wolfgang Schäuble
Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Zuletzt war er Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Nach der Veröffentlichung seines Buches Deutschland schafft sich ab schlug jedoch das mediale Inquisitionstribunal der »Heiligen Political Correctness« wieder zu und Thilo Sarrazin musste diesen Posten räumen.
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