Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen
Es war einmal eine Krise. Doch schnell ist der Staat in die Rolle des Retters geschlüpft. Ist nun wieder alles gut?
Die Politik tut so, als habe sie alles im Griff – dabei hat sie weiter keine Idee, als mit vollen Händen das Geld hinauszuwerfen: Mit Milliarden wird ein Rettungsschirm aufgespannt über Banken und Unternehmen, als gäbe es kein Morgen. Aber die Folgen dieses Aktionismus werden uns unausweichlich einholen.
Henkel deckt auf, warum die Krise geradezu zwangsläufig ausgerechnet die staatlich kontrollierten Banken in Deutschland besonders hart getroffen hat. Und er beschreibt, wie fragwürdig Politik, Medien und Öffentlichkeit mit den Folgen umgehen: Im Windschatten der Wirtschaftskrise versuchen Politiker aus allen Lagern, das Wasser auf ihre eigenen Mühlen zu lenken. Gleichzeitig haben sie dafür gesorgt, dass die Folgen der Fehlentscheidungen der Großen Koalition (zum Beispiel in Sachen Opel, Kurzarbeit oder Abwrackprämie) erst nach der Bundestagswahl sichtbar wurden. Henkels kompromisslose Analyse belegt, dass uns die nächste Krise nun im eigenen Land erwächst: Es droht das Platzen der Sozialversicherungsblase und der Schuldenblase – mit verheerenden Folgen für unser aller Wohlergehen.
Schonungslos beschreibt Hans-Olaf Henkel, wer versagt hat und warum. Und sagt: Höchste Zeit zum Gegensteuern! Denn: Verglichen mit dem Sturm, der uns bevorsteht, war die Finanzkrise nur eine leichte Bö.
»Fazit: Ein sehr gutes Buch, das sein Geld auch dann noch wert wäre, wenn der Verkaufspreis doppelt so hoch läge.« eigentümlich frei
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